Unsere Mitglieder

Jugendarbeit Glattfelden

 

 

 

 

 

 

 OJA Zürich

 

 

 

 

 

 gemeinde_birmensdorf.jpg

inpoint_neftenbach

 

 

 

 

curaviva.jpg

gemeinde_rafz.jpg

gemeinde_wetzikon

 

 

 

 

 

 

Gemeinde Glattfelden

 

 

 

 

 

 

 dynamo.jpg

zuerich_kreis4

 

 

 

 

 

 

 ja_mettmenstetten 

 

 

 

 

 

gemeinde_buchs 

 

 

 

 

 

gemeinde_oberrieden

 

 

 

 

 

 

Pfadi.jpg

frjz Uster

 

 

 

 

 

 

Gemeinde Bassersdorf

ja_fehraltorf

 

 

 

 

 

gemeinde_duernten


 

 

 

 

 

ja_urdorf

 

 

 

 

 

 

stadt_winterthur.jpg

gemeinde_maennedorf

 

 

 

 

 

 

gemeinde_opfikon

ja_maennedorf

 

 

 

 

 

 

ja_obfelden_ottenbach 

 

 

 

 

 

ja_kloten.jpg

Gemeinde Elsau

 JA_Illnau.jpg

oja_planet5.jpg

 gemeinde_lindau.jpg

gemeinde_maur.jpg

stadt_buelach

 

 

 

 

 

 

ja_zumikon

 

 

 

 

 

 

jrk.jpg

ja_meilen.jpg

ja_wangenbruettisellen

 

 

 

 

 

 

gemeinde_uitikon

ja_wangenbruettisellen

 

 

 

 


gemeinde_rueschlikon

 

 

 

 

 

 

ja_Opfikon.jpg

cevi_ws

 

 

 

 

 

 

   Gemeinde Thalwil

 

 

 

 

 

ja_thalwil.jpg

Uster

 

 

 

  

 

  

 jugendseelsorge.jpg

kjad

 

 

 

 

 

 

 peppermind.jpg

cevi_zh_sh_gl

 

 

 


 

 

gemeinde_baertetswil

 

 

 

 

 

 

 

drehscheibe-egg

 

gemeinde_bubikon

 

 

 

 

 

 

ja_kilchberg

 

 

 

 

 

 

ja_duernten

 

 

 

 

 

 

gemeinde_hausen

 

 

 

 

 

 

gemeinde_wangenbruettisellen

 

 

 

 

 

 

gemeinde_urdorf

 

 

 

 

 

 

ja_oberrieden

 

 

 

 

 

 

ja_rueschlikon

 

 

 

 

 

 

ja_buelach

 

 

 

 

 

 

gemeine_aesch

 

 

 

 

 

ja_hombrechtikon

 

 

 

 

 

 

ja_horgen

 

 

 

 

 

 

ja_bonstetten

 

 

 

 

 

 

Kirche + Jugend

 

 

 

 

 

 

juso_zh

 

 

 

 

 

 

 Gemeinde Russikon

 

 

Verein Jugendarbeit Weisslingen

ja_regensdorf

 

 

 

 

 

 

ja_faellanden

 

 

 

 

 

 

ja_rft

 

 

 

 

 

 Kadetten_Logo.png

 

Raum

FreiZeit- FreiRaum- Freiheit

„Was machen wir mit den neusten Entwicklungen bei den Jugendlichen, wenn es um die Frage des Umganges mit Raum und Zeit geht? In dieser Frage liesse sich die „neueste“ Herausforderung der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich aus der Perspektive der okaj zürich zusammenfassen. Exemplarisch werde ich versuchen kurz aufzuzeigen, wie die okaj zürich im Rahmen ihrer Koordinations- und Vernetzungsarbeit, die sie nur dank der kantonalen Unterstützung zu leisten vermag, bei solchen Fragen agiert. Dabei lohnt es sich, auch einen Blick in die bald 90jährige Geschichte unseres Dachverbandes zu werfen.

Kürzlich wurde anlässlich eines Netzwerktreffens der mobilen Jugendarbeit JUMOVE der „Rückzug der Jugendlichen aus den gesellschaftlichen Prozessen“ diskutiert. Die Fragestellung lautete, wie diesem zu begegnen sei, bzw. was die Rolle der Kinder- und Jugendförderung dabei sein sollte. Ohne dass es eine Absprache gegeben hätte, beschrieb das Netzwerk der Jugendarbeitenden des Bezirk Horgen zwei Wochen später die Grundthematik hinter der von der JUMOVE aufgestellten Frage. So definierte das Horgener Netzwerk - ohne es zu wissen - einen Ansatz zur Eingrenzung des bei JUMOVE festgestellten Phänomens. Es mache ihnen im Bezirk Horgen zu schaffen, dass die Kinder und Jugendlichen durch die „fürsorgliche Belagerung“ überhaupt keinen Freiraum mehr hätten und parallel dazu jeglichen Kontakt, auch zu der Jugendarbeit, mieden. Unser Wissensmanagement (was für ein grossartiger und doch so diffuser Begriff) bestand in diesem Fall in der Herstellung einer einfachen Verbindung bzw. der Weiterleitung des aktuellen Wissens unserer Mitglieder; in der konkreten Situation von der einen (See)Seite auf die andere, also aus einem Netzwerk ins andere. Durch diese Prozesse, in Ergänzung mit der 90-jährigen Erfahrung unseres Dachverbandes, entsteht im Bereich der Förderung der Kinder und Jugendlichen ein komplexes Gebilde an fachlicher Entwicklung und Interessensvertretung. Nur nebenbei bemerkt manifestieren sich anhand der scheinbaren Herausforderungen der Jugendlichen nur allzu oft stellvertretend die tiefliegenden Fragen und Verunsicherungen der „erwachsenen“ Gesellschaft; dies wird jedoch nur zu gerne vergessen.

Freie Zeit für Zürich
Unser Dachverband wurde im Dezember 1925 als Verein für Freizeit und Ferien (VFF) gegründet. Ausschlaggebend waren die „bleichsüchtigen und nervösen Jugendlichen“ die sich auch durch ihre grossen Belastungen im (lehr)beruflichen Alltag „unliebsam bemerkbar machen“. Zu dieser Zeit waren weder Ferien noch Freizeit hochgehaltene Werte und eine gesetzliche Regelung von Ferien im Kanton Zürich existierte nicht. Arbeitszeiten lagen um einiges höher und der Sonntag war der einzige freie Tag. Einer der wichtigsten Gründe für die um diese Zeit ums dreifach gestiegene Sterblichkeit der 16-25-jährigen war neben den Tuberkuloseerkrankungen die starke Beanspruchung durch die Lehre bzw. durch den Beruf (aus dem Jahresbericht des VFF, 1925).


Freier Raum für Kultur

Die 1960er und vor allem die 1980er Jahre waren geprägt vom Kampf um freie Räume und die damit verbundene Möglichkeit , eine „Alternativ-Kultur“ auszuleben. Der VFF engagierte sich anfangs der 1980er Jahre innerhalb der Trägerschaft für ein autonomes Jugendzentrum (AJZ). Aus Angst vor „besetzten Räumen“ und gewalttätiger Jugend liessen auch andere Kantone und Städte „rote Fabriken“ entstehen. Diese liess man dann in einem Meer von zunächst teil- und später vollbetreuten Jugendtreffs sich weiter “entwickeln“. Nicht zuletzt auch wegen dieser „fürsorglichen Belagerung“ wurden diese Räume dann von den Jugendlichen verlassen. Die repressiven und präventiven Kräfte der fürsorglichen Erwachsenenwelt liessen sich nicht entmutigen und starteten eine an innovativen Konzepten gespickte Offensive auf den öffentlichen Raum. Und die Reaktion der Jugendlichen darauf? In der Juvenir-Studie der Jacobs- Foundation zum öffentlichen Raum (1.0) beklagen die Jugendlichen die erwachsene Definition von Freiheit, indem sie konstatieren: „Zugewiesene Freiheit ist keine Freiheit!“. Und so weichen sie immer mehr in die andere wie z.B. für uns digitale Immigranten, „virtuelle Welten“ aus. Dort erleben sie die neue Freiheit in Zeit und Raum und dort behaupten sie sich - noch - gegenüber den Erwachsenen.

Aber wir sind kreativ genug und werden auch diesen Raum zu besetzen wissen. Folgt man der Geschichte des Vereines und der darin und mitverbundenen Entwicklung der Gesellschaft, so könnte man jetzt behaupten, dass die Erwachsenen-Welt auch diesen Raum zu einer „zugewiesenen Freiheit“ zu entwickeln wissen wird. Oder aber wir suchen endlich nach konkreten und neuen Wegen der Non-Formalen Bildung. Nach Wegen, bei denen die Handlungsfähigkeit der Jugendlichen klar vor der sozialen Integration steht. Nach einem Weg der Jugendlichen (um nicht von der ganzen Menschheit reden zu müssen) zur Freiheit, die sich zwar kontrollieren lässt, jedoch nicht zugewiesenermassen.

Ivica Petrusic, Geschäftsführer okaj zürich

 

 
 
Artikelaktionen