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Neuste Informationen und Empfehlungen, gültig ab 13. Juli 2021

Welche Massnahmen gelten aktuell?

Ab Samstag, 26. Juni 2021, wurden die Massnahmen gegen das Coronavirus stark reduziert und vereinfacht. So sind unter anderem die Homeoffice-Pflicht und die Maskenpflicht im Freien aufgehoben. Ausserdem können in Restaurants wieder beliebig viele Personen zusammensitzen und Grossveranstaltungen mit Zertifikat ohne Beschränkungen von Kapazität und Anzahl Personen stattfinden. Es gelten keine Masken- und Abstandspflicht bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten sowie keine Unterscheidung zwischen Profis und Laien.

National: Ab Samstag, 26. Juni 2021 gelten die am 23. Juni 2021 vom Bundesrat kommunizierten Massnahmen. (Weiterhin gilt: Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten, alle Betriebe benötigen ein Schutzkonzept.)

Kantonal: Im Kanton Zürich gelten ab Juni 2021 wieder die national geltenden Massnahmen. (Weiterhin gilt: Im Kanton Zürich erstellte und umgesetzte Schutzkonzepte werden weiterhin ausschliesslich kontrolliert.)

Der Kanton Zürich bietet, folgend auf die Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF), ab dem 28. Juni 2021 Impftermine für 12-15-Jährige an.

Was bedeuten die Massnahmen für die OKJA und KJF?

Die Aktivitäten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) werden durch die COVID-Verordnung (u.a. Art. 6 & 21) und das Rahmenschutzkonzept geregelt. Im Kanton Zürich kommen, wie am 10. Juli 2021 von der Gesundheitsdirektion bestätigt, dieselben Regelungen wie auf nationaler Ebene zur Anwendung.

Grundsätzlich: Es gilt das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept der OKJA und KJF (7. Juli 2021 zuletzt aktualisiert). Ergänzende Hinweise findet ihr im Ideenpool.

Spezifisch für die OKJA:

  • Aktivitäten und Veranstaltungen für Kinder/Jugendliche mit Jahrgang 2001 und jünger sind, abgesehen von der Pflicht, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, uneingeschränkt erlaubt.
  • Keine generelle Maskenpflicht in OKJA-Angeboten. Die Anbietenden/Fachstellen entscheiden darüber je nach Kontext und Angebot und legen dies im Rahmenschutzkonzept fest.
  • Tanzveranstaltungen sind erlaubt.
  • Gemeinsames Essen ist erlaubt.
  • Keine Höchstzahl von Besucher*innen im ordentlichen Betrieb
  • Covid-19-Zertifikat: Die Lokalitäten und Aktivitäten der OKJA sind für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 und jünger ohne Zertifikat ab 16 Jahren zugänglich.
  • Erhebung der Kontaktdaten: ist grundsätzlich nicht Pflicht. Das BAG, der DOJ und die okaj zürich empfehlen diese aber, besonders, wenn in Innenräumen keine Maske getragen wird.
  • Gemischte Gruppen: Nehmen andere Personen an einem OKJA-Angebot teil, beispielsweise Eltern oder junge Erwachsene mit Jahrgang 2000 und älter, so gelten die generellen Vorgaben für Veranstaltungen.

Neuerungen allgemein:

  • Keine Personenbeschränkung für spontane Treffen im öffentlichen Raum
  • Keine Maskenpflicht im Aussenraum
  • Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre brauchen kein Covid-19-Zertifikat.
  • Sportliche/kulturelle Aktivitäten: keine Einschränkungen ausser Ergebung der Kontaktdaten bei Aktivitäten in Innenräumen
  • Veranstaltungen (bis 1000 Personen): Die Organisator*innen entscheiden, ob der Zutritt mit oder ohne Zertifikat ab 16 J. eingeschränkt ist. Je nachdem gelten unterschiedliche Schutzmassnahmen.
  • Grossveranstaltungen (ab 1000 Personen): bewilligungspflichtig, es gilt zwingend die Einschränkung des Zutritts auf Personen ab 16 Jahren mit Covid-19-Zertifikat.
  • Konsumation von Speisen und Getränken: keine Einschränkungen ausser Sitzpflicht und Abstand zwischen den Tischen oder Abschrankungen in Innenräumen.
  • Anstatt Homeoffice-Pflicht gilt eine -Empfehlung.
  • Maskenpflicht bei der Arbeit: obliegt dem Entscheid der Arbeitsgebenden (in öffentlich zugänglichen Bereichen aber obligatorisch).
  • Hygiene-, Abstands- oder sonstige Abschrankungsmassnahmen
  • Schutzkonzepte für alle Angebote und alle Veranstaltungen

Kanton Zürich: Die Gesundheitsdirektion des Kantons hat der okaj zürich am 10. Juli 2021 erneut bestätigt, dass der Kanton Zürich die nationalen Massnahmen vollumfänglich unterstützt und von strengeren Massnahmen absieht. Eine Einstufung als soziale Einrichtung auf der Ebene des Kantons Zürich ist nicht mehr nötig.

Die aktuelle kantonale Teststrategie für Betriebe, Institutionen und Schulen findet ihr online. Per 26. Juni ist im Kanton Zürich an Mittel- und Berufsfachschulen die Maskenpflicht aufgehoben, Quarantäneregelungen und Schutzkonzepte bleiben weiterhin gültig.

Was empfiehlt die okaj zürich?

Die okaj zürich freut sich, dass weitere Lockerungen erfolgt sind. Sie unterstreicht weiterhin den nationalen Appell der breiten Allianz, welche #zukunftsperspektiven für die Jugend fordert.

Angebote-Palette ausschöpfen: Wir laden alle Akteur*innen der OKJA und Kinder- und Jugendförderung ein, ihre Angebote für die Kinder und Jugendlichen unter den aktuellen Rahmenbedingungen und dem aktualisierten Rahmenschutzkonzept auszuschöpfen. Bitte beachtet gleichzeitig, dass sich die Schweiz weiterhin in der Stabilisierungsphase der anhaltenden Pandemie befindet, noch nicht in der Normalisierungsphase. Trotz weitgehenden Erleichterungen gilt es, weiterhin kontextbezogen vorsichtig zu sein und die Grundmassnahmen wie Hygiene, Maskenpflicht und Abstand kontinuierlich einzuhalten.

Altersgrenze und Zukunftsperspektive: Die okaj zürich stellt sich nach wie vor hinter den nationalen Appell, der Zukunftsperspektiven für die Schweizer Jugend fordert. Ebenso will sie sich weiterhin für eine Ausweitung der für Jahrgänge 2001 und jünger geltenden Bestimmungen bis 25 Jahre einsetzen.

(Stand: Dienstag, 13. Juli 2021, 8:00 Uhr)