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Durchgeführte Projekte

Projektzeitraum: Juni/Juli 2018

Sport und speziell Fussball spielen im Leben von Jugendlichen eine wichtige Rolle und übernehmen gleichzeitig wichtige Funktionen in der Integration sowie in der Förderung sozialer Kompetenzen und der Gesundheit. Während der WM 2018 drehte sich bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Bezugspersonen vieles um das Thema Fussball drehen. Diese Ausgangslage nahm sich die okaj zürich zum Anlass, einige Veranstaltungen rund um die Themen Bewegungsförderung, Integration, Fussball und Fanarbeit durchzuführen.

In der letzten Juni Woche waren Vertrerter*innen der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fussball (IVF) und des Sportprojekts Roter Stern Leipzig sowie der Technische Direktor des FC St. Pauli Ewald Lienen in Zürich zu Gast. Die IVF setzt sich seit 2009 für die Entwicklung zivilgesellschaftlicher Handlungsstrategien zur Stärkung solidarischer Grundwerte im Breitensport in Sachsen in Ostdeutschland ein. Dazu haben sie einerseits eine vielseitig einsetzbare Ausstellung erarbeitet und Workshops zu Themen wie Rassismus, Sexismus bzw. Antidiskriminierung für Jugendarbeitende und andere Bezugspersonen von Jugendlichen erarbeitet. Mit diesem Austausch kann die okaj zürich für sich und für ihre Mitglieder – also die Jugendarbeitenden, die Jugendverbände und Jugendorganisationen – Praxiswissen zugänglich machen, welches in die tägliche Arbeit der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich einfliessen kann.

Es fanden Veranstaltungen zu folgenden Themen statt:

  • Workshop: Diskriminierung im Fussball
  • Workshop: Sexismus? Das hat mit Fussball doch nichts zu tun! Geschlechterrollen im FussballInputreferat: Fussballstadien - Die grössten Jugendtreffs der Schweiz? Über den Sozialraum Fussballstadion und Pararellen zwischen der Jugend- und Fanarbeit (Präsentation)
  • Input und Austausch: Ist ein anderer Fussball denkbar? Alternativen zum modernen Fussball am Beispiel des Roten Stern Leipzig
  • Input und Austausch: Wie wirkt der Breitensport-Fussball auf Jugendliche?
  • Ausstellung: Strafraum Sachsen 2.0. – Fussball zwischen Ressentiment und Integration

Projektzeitraum: 2014 bis 2016

Die okaj zürich unterstützte mit dem Projekt «Interkulturelle Öffnung in den Jugendverbänden (ikö)» einzelne Ortsgruppen, die interkulturelle Öffnung gegenüber Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund anzugehen. Die Erfahrungen und die Erkenntnisse aus diesem Projekt liegen im Schlussbericht vor.

Der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Jugendverbänden (die drei Grossen sind Cevi, Jungwacht Blauring (Jubla) und Pfadi) ist im Vergleich mit ihrem Anteil in der Bevölkerung sehr tief. Die Gründe dafür stehen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel. Die Jugendlichen weisen heute ein anderes Freizeitverhalten auf und oft ist es so, dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund wenig in die Jugendverbände eingebunden sind. Die Verbände mit ihren vielfältigen Aktivitäten bieten jedoch ein ideales Lern- und Integrationsfeld.

Die okaj zürich ist eine verlässliche Ansprechpartnerin für Jugendverbände und deren Ortsgruppen. Sie soll aus Sicht der Kinder- und Jugendförderung dieses Thema weiterverfolgen und die Begleitung weiterer Prozesse wahrnehmen.

An diesem langjährigen Projekt waren viele Personen beteiligt, ohne welche die Realisation dieses Projekts nicht möglich gewesen wäre. Die okaj zürich bedankt sich bei den beteiligten Ortsgruppen, der Projektbegleitgruppe, der fachlichen Beratung durch TikK und für die finanzielle Unterstützung durch die Integrationsförderung des Kantons Zürich, dem Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, der Stiftung Grünau, dem Migros-Kulturprozent und der Hans Konrad Rahn Stiftung.

Partner

Mit der Jubiläumskampagne «Kinder- und Jugendförderung wirkt! – seit 90 Jahren im Kanton Zürich» hat die okaj zürich 2015 die Vielfalt der Akteur*innen und Angebote aufgezeigt, welche im Kanton Zürich zur Kinder- und Jugendförderung zählen. Gleichzeitig hat sie dokumentiert, wie sich die Kinder- und Jugendförderung von ihren Anfängen her entwickelt hat und vor welchen Herausforderungen sie heute steht.

Wanderausstellung mit dem Lieferwagen

Herzstück der Jubiläumskampagne war ein umgebauter Opel Blitz, der verschiedene Ausstellungselemente beinhaltete und von Mai bis November an 12 Standorten im Kanton Zürich präsent war. An weiteren 14 Orten konnte die okaj zürich eine «Ausstellung light» anbieten, die auch ohne das Kampagnenfahrzeug einsetzbar war. Text- und Filmbeiträge aus sechs Zeitepochen und ein Animationsfilm zeigten anschaulich und humorvoll, was unter Kinder- und Jugendförderung zu verstehen ist. Interaktiv wurde es in der Videobox: Dort nahmen die Besucherinnen und Besucher über 200 Beiträge auf.

Mit der Wanderausstellung hat die okaj zürich einerseits das Thema Kinder- und Jugendförderung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und andererseits lokalen Partner*innen die Möglichkeit geboten, sich und ihre Arbeit zu präsentieren. Das Medienecho der Wanderausstellung war positiv, über nahezu jeden Anlass wurde mindestens einmal berichtet.

Ein Robotik-Workshop und Konzerte zum Abschluss

Der Abschlussevent am 28. November 2015 im Jugendkulturhaus Dynamo bildete den Höhepunkt der Jubiläumskampagne. Dafür wurde die Ausstellung um zusätzliche Elemente erweitert und angepasst. Bereits am Nachmittag fanden sechs Workshops für Kinder und Jugendliche statt. Das Angebot reichte von Schrott schweissen über Robotik und Parkour bis zu Siebdruck.

Während der offiziellen Eröffnung der Finissage kam nebst anderen Rolf Steiner, alt Kantonsrat SP, als ehemaliger Präsident der Vereinigung Ferien und Freizeit VFF (heute okaj zürich) zu Wort, der das 90-jährige Engagement für Kinder und Jugendliche würdigte. Film-, Sing- und Tanz beiträge sowie der Abschlussfilm rundeten den gelungenen Abend ab, bevor der Saal zur Konzertbühne für drei Bands aus Zürich und Lausanne wurde.

Ein Signet für mehr Sichtbarkeit

Das Signet «Kinder- und Jugendförderung wirkt!» stand als visuelles Element in enger Verbindung mit der Jubiläumskampagne. Alle Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich wurden aufgefordert, das Signet in ihrer Kommunikation zu nutzen und so nach aussen zu tragen. Mehr als 80 davon verwenden das Signet mittlerweile, darunter auch ausserkantonale und internationale Organisationen. Viele Jugendarbeitende im Kanton Zürich gaben an, dass ihnen das Signet hilft, alle Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung in ihrer Gemeinde zu kontaktieren, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Das Signet soll und darf weiterhin eingesetzt werden und die Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung in ihrer Arbeit unterstützen. Dazu dienen verschiedene Werbemittel, die ausgeliehen werden können oder kostenlos abgegeben werden.

Die Bekanntmachung und Verbreitung auf nationaler Ebene ist in Planung.

Projektzeitraum: 2010 bis 2015

Keine Altersgruppe bewegt sich mehr und länger im öffentlichen Raum als Jugendliche. Sie nehmen Anteil am sozialen Umfeld und sind darauf bedacht, dass ihre Gemeinde und Stadt einen attraktiven Lebensraum darstellt. Die Stiftung Mercator Schweiz und die okaj zürich machten das Engagement Jugendlicher im Kanton Zürich mit dem Jugendprojektwettbewerb PROJEKTER sichtbar. Der PROJEKTER sammelte realisierte Projekte von Jugendlichen, liess diese in einem Wettbewerb gegeneinander antreten und unterstützte die Verbreitung der besten Ideen.

Projektzeitraum: 2013 bis 2016

Gewalt, Vandalismus und Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum stellen viele Gemeinden vor grosse Herausforderungen, oft verbunden mit hohen Kosten. Der Erfolg von gut gemeinten Einzelaktionen ist meist begrenzt und aus Erfahrung nicht von langer Dauer. Wirksame Gewaltprävention basiert auf einem bedarfsgerechten, koordinierten Massnahmenplan, der zu den Verhältnissen vor Ort passt, langfristig angelegt und politisch verankert ist.

Der Gemeindepräsidentenverband Kanton Zürich, die kantonale Kinder- und Jugendförderung okaj zürich und die Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX lancierten in den Jahren 2013 bis 2016 in enger Zusammenarbeit das Projekt «Profil g – Prävention von Jugendgewalt in der Gemeinde».

Profil g wurde in dieser Zeit in den drei Zürcher Gemeinden Henggart, Pfäffikon und Rümlang erfolgreich umgesetzt. Diese drei Pilotgemeinden erhielten im 3-jährigen Projekt die Chance, sich kostenlos bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen der Gewaltprävention professionell unterstützen zu lassen. Zwischenzeitlich wurden in den drei Gemeinden Bedarfsanalysen durchgeführt. Dabei wurden die Einschätzung und Meinung einerseits von Schlüsselpersonen (mit Vertretungen aus den Vereinen, Schulen, Detailhandel, Gastronomie, Jugendarbeit, Exekutive und Verwaltung) und andererseits explizit auch von den Kindern und Jugendlichen abgeholt.

Die okaj zürich realisierte zusammen mit der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann Kanton Zürich das Projekt Berufsgerecht=. Gesucht wurden 3 bis 5 Pilotgemeinden, die von der Projektbegleitung der okaj zürich und der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich profitieren möchten.

Das Projekt Berufsgerecht= verfolgte das Ziel, Gemeinden beim Berufswahlprozess ihrer Jugendlichen zu unterstützen. Die breite, geschlechtsatypische Berufswahl sollte gemeindespezifisch gefördert werden. Die Gemeinden überprüften ihre Kultur und Abläufe in Bezug auf Gleichstellung und Struktur des Berufswahlprozesses und leiteten Massnahmen zur Umsetzung ab. Ein wichtiger Teil dabei war, die Rolle der Jugendarbeit in diesem Prozess zu klären und zu optimieren sowie einen Link zwischen formaler und non-formaler Bildung zu machen. Die Jugendlichen sollten schlussendlich eine optimale Unterstützung im Berufswahlprozess erfahren. Die beteiligten Gemeinden konnten während der ganzen Projektdauer auf das Fachwissen der Fachstelle für Gleichstellung und der okaj zürich zählen. Die Dienstleistungen waren für die Gemeinde kostenfrei.

Das digitale Tool checken.ch unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene dabei, ein Bewusstsein für ihren Alkohol-, Cannabis- oder Tabakkonsum zu entwickeln. Junge Menschen die Trinken, Kiffen oder Rauchen sind oft unsicher in der Einschätzung des eigenen Konsums. Lanciert wurde das Tool von der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich und okaj Zürich. Plakate und Flyer können per E-Mail bei der okaj zürich bestellt werden.

Wo stehe ich im Vergleich?

Ein einfacher Check erfasst Konsumverhalten und Konsummotive der letzten Woche. Die Rückmeldung fördert eine realistische Einschätzung. Findet jemand seinen Konsum nicht mehr OK, so besteht die Möglichkeit, eine Woche lang ein Logbuch zu führen.

Problematischen Konsum reduzieren

Die Mehrheit der jungen Menschen konsumiert gar nicht oder moderat Alkohol, Cannabis oder Tabak. Sie ist zudem sozial integriert und entwickelt keine Probleme. Es gibt aber Einige, die einen problematischen Konsum aufweisen. Beim Alkoholkonsum sind es 17% der 15- 24-Jährigen, beim Cannabiskonsum gut 2%. Zudem rauchen 13% der 15-19-jährigen täglich resp. 26% der 20-24-Jährigen (Quelle:Tabak- (2010) und Cannabismonitoring (2007) des Bundes).

Links

Projektzeitraum: 2013

Jung trifft auf Alt, Alt trifft auf Jung. Wie kommen sich die Generationen näher, wo gibt es Konflikte und Berührungsängste, wie werden Vorurteile und Hindernisse abgebaut? In Kurzfilmen sollen die Chancen und Risiken der intergenerationellen Begegnung und Konfliktlösung dargestellt werden.

Der Verein Generationenbeziehungen führte in Zusammenarbeit mit den Schweizer Jugendfilmtagen von April bis August 2013 einen Videowettbewerb durch. Gesucht wurden kurze Filmbeiträge, die das Thema «Generationenbeziehungen» auf möglichst vielfältige und originelle Weise angehen und zum Nachdenken anregen.

Zur Teilnahme am Videowettbewerb eingeladen waren Jung und Alt, die gerne zusammen ein Videoprojekt realisieren wollten. Die eingereichten Arbeiten wurden juriert und im Herbst 2013 der Öffentlichkeit präsentiert, die besten drei Beiträge wurden prämiert. Für Interessierte mit wenig Videoerfahrung wurden viertägige Workshops angeboten.

Projektzeitraum: 2013 bis 2014

Bei diesem Projekt ging es einerseits allgemein um die Frage, wie innerhalb der Kinder- und Jugendförderung mit Wissen umgegangen wird. Gleichzeitig ging es darum herauszufinden, ob eine nach dem Open-Content-Prinzip gestaltete Online-Plattform zum Sammeln des Wissens sinnvoll wäre. Zur Erläuterung: Unter einer solchen Online-Plattform versteht man eine Webseite, auf der jede*r Besucher*in den Text verändern kann: Schreiben, Inhalt neu erstellen, Inhalte verändern, löschen, strukturieren, verlinken, neue Themenblöcke erstellen, Unterseiten erstellen etc.

Die Machbarkeitsstudie sollte klären,

  • welche Rolle der Zugang zu Fach- und Erfahrungswissen innerhalb der Kinder- und Jugendförderung spielt,
  • unter welchen Voraussetzungen eine nach dem Open-Content-Prinzip gestaltete Online-Plattform für die verschiedenen Akteure umsetzbar ist und
  • welches die Bedürfnisse und Anforderungen an eine solche Online-Plattform sind.

Um diese Fragen zu beantworten wurden im Frühjahr 2014 Interviews mit verschiedenen Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit geführt und ausgewertet. Zusätzlich wurde eine breite Online-Umfrage durchgeführt.

Präsentations- und Diskussionsanlass

Auf welche Weise lässt sich das bei vielen verschiedenen Akteur*innen vorhandene Wissen der Kinder- und Jugendförderung möglichst gut, einfach und umfassend sammeln und allen zugänglich machen? Um diese Frage zu beantworten haben wir schweizweit persönliche Leitfadeninterviews geführt sowie eine breite Online-Umfrage durchgeführt.

Am Präsentations- und Diskussionsanlass wurden drei Vorschläge vorgestellt, mit welchen Massnahmen/Instrumenten das Wissen der Kinder- und Jugendförderung besser gesammelt und verbreitet werden kann. Die Ergebnisse der Befragungen und das weitere Vorgehen wurde ausserdem im Rahmen kleiner Workshops mit allen Anwesenden diskutiert. Die Diskussionsergebnisse flossen in den ausführlichen Abschlussbericht ein.

In Zusammenarbeit mit dem Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz DOJ und begleitet durch METHOD LAB.

Unterstützt durch das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV und die Stiftung Mercator Schweiz.

Projektzeitraum: 2009 bis 2010

Im Kanton Zürich gibt es im Bereich Kinder- und Jugendarbeit eine Vielzahl unterschiedlicher Organisationen und Fachstellen. Ihr gegenseitiger Austausch und ihre Vernetzung beanspruchen viel Zeit und das Zurücklegen so mancher Kilometer. Bei einer Zusammenlegung sind die jeweiligen Ansprechpartner nur noch einen Flur entfernt: die Zusammenarbeit und der Austausch werden deutlich vereinfacht und effizienter.

Die Zeit ist reif für ein Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendförderung!

Eine Bedarfsabklärung der okaj zürich hat gezeigt, dass ein gemeinsames «Haus der Jugend» eine durchaus realistische Perspektive darstellt. Von den mehr als 30 befragten Organisationen bieten sich rund zwölf für die Umsetzung des Projektes an, aufgrund ihrer Thematik, Struktur und jeweiliger Situation. Anhand dieser Ergebnisse konnte bereits ein erster Entwurf skizziert werden, der Platzbedarf und besondere Anforderungen dieser Organisationen berücksichtigt.

Die Realisierung eines solchen Kompetenzzentrums im Kinder- und Jugendbereich bietet eine Vielzahl von Vorteilen – den beteiligten Organisationen, dem Kanton und der Stadt Zürich sowie den Kinder und Jugendlichen direkt.

Beispiele bereits bestehender Projekte dieser Art zeigen deutlich, dass sich die anfängliche Investition in kurzer Zeit auszahlt. Idealerweise wird das Haus der Jugend in enger Partnerschaft mit dem Kanton und der Stadt Zürich entwickelt. Dabei sollen auch die Unterstützungsmöglichkeiten erörtert werden – sei es finanzieller Art, durch Einbringung einer geeigneten Liegenschaft oder durch den Einbezug in die Trägerschaft.

Zürcher Jugendverbände gemeinsam auf Nachwuchssuche

Projektzeitraum: 2010 bis 2011

Trotz teilweise unterschiedlicher Ausrichtung: Die Sorge um den Nachwuchs beschäftigt alle Zürcher Jugendverbände. 2010 und 2011 versandten fünf Jugendverbände in einer gemeinsamen Aktion rund 30'000 Informationsflyer an alle 375 Primarschulen im Kanton Zürich. Jeder Verband stellte sich und seine spezifischen Angebote auf einer Karte vor.

Flyer

Projektzeitraum: 2011 bis 2012

«Bringt eure Jugendlichen in Bewegung!» – So lautete das Motto des Bewegungsförderungsprojekts für die Offene Jugendarbeit. Insgesamt 13 Projekten konnten wir finanzielle und/oder inhaltliche Unterstützung bieten. Das Projekt verfolgte das Ziel, Freude an Bewegung durch positive Erlebnisse zu fördern.

Innerhalb des Jugendfernsehsenders joiz wurde das tägliche Sendegefäss «joiZone» ab 28. März 2011 ausgestrahlt. Inhalte der Sendung sind die Themen Politik, Gesellschaft, Umwelt, Bildung/Ausbildung, Sexualität/Liebe, Digitales Leben und Gesundheit. Das Besondere: Die Themen werden von Jugendlichen diskutiert und als Peer-to-Peer-Information und -beratung aufgebaut, professionell entwickelt und begleitet. Gestaltet wurde joiZone gemeinsam von joiz und der okaj zürich.

joiz war 2011 bis 2016 der Jugendsender, welcher interaktive, medienübergreifende Programme für Jugendliche und junge Erwachsene (ca. 15-29 Jahre) verbreitete. Als crossmedialer Fernsehsender verknüpfte joiz Fernsehen, Web und Mobile und ermöglichte den direkten Austausch der Zuschauenden.

Projektzeitraum: 2011

Freiwilliges Engagement verdient Sichtbarkeit und Anerkennung – sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Politik und Wirtschaft. Im Hinblick auf das von der EU proklamierte «Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011» soll diesem Anliegen im Kanton Zürich speziell Rechnung getragen werden. Die okaj zürich unterstützte das Vorhaben durch ihre aktive Mitgliedschaft im neu gegründeten Verein «Europäisches Freiwilligenjahr 2011 im Kanton Zürich». Weitere Mitglieder waren Organisationen aus den Bereichen Soziales, Kirche, Kultur, Umwelt und Sport mit Sitz im Kanton Zürich, die Freiwilligentätigkeit und Ehrenamt als integrierende Tätigkeit fördern. Nach Abschluss des Freiwilligenjahres wurde der Verein wie geplant wieder aufgelöst.

Projektzeitraum: 2008 bis 2009

Die gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, und um die Leistungen der Jugendarbeit bezüglich Gesundheitsförderung fassbarer und damit besser ausweisbar zu machen, entwickelte die okaj zürich gemeinsam mit dem Dachverband Offene Jugendarbeit DOJ entsprechende Qualitätskriterien. Die Kriterien erfassen sechs Dimensionen. Zu jeder Dimension werden Qualitätskriterien benannt und ihre Bedeutung für die Gesundheitsprävention von Kindern und Jugendlichen erläutert. Reflexionsfragen helfen dabei, den Fokus auf relevante Aspekte zu legen, wenn es darum geht, Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu planen oder zu überprüfen.

An der Entwicklung waren Fachpersonen der Gesundheitsförderung, der Jugendarbeit und der Qualitätsentwicklung beteiligt. Bis Ende 2008 wurden die Kriterien, Grundlagen und Arbeitsmittel erarbeitet und in der gesamten Schweiz vernehmlasst. Im August 2009 fand die erste kantonale Einführungsveranstaltung in Zürich statt.

Projektzeitraum: 2009

«Respekt ist Pflicht – für alle!» war eine Kampagne gegen sexuelle Gewalt, für mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage. Sie richtete sich mit Plakaten und Postkarten an Jugendliche und Erwachsene im Umfeld von Jugendarbeit, Schule und Elternbildung. Ziel war es, für den Respekt vor persönlichen Grenzen im Alltag zu sensibilisieren.

Die Plakate und Postkarten sollten in möglichst vielen Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit hängen und verteilt werden. Sie sollten zum Anlass für Diskussionen werden, dass Jugendliche sich mit den Themen Respekt und persönliche Grenzen auseinandersetzen.

Auf den Plakaten und Postkarten traten Mädchen und junge Frauen aus dem Kanton Zürich mit der Botschaft «Respekt ist Pflicht – für alle!» und einem selber gewählten Slogan, wie «Nein ist Nein» oder «Ich bestimme meine Grenzen» an die Öffentlichkeit und setzten damit ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt. Sie forderten dazu auf, Hinzuschauen und aufmerksam zu sein.