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Kinder- und Jugendförderung in Zeiten von COVID-19

Die aktuelle Situation rund um COVID-19 stellt uns alle vor ungemeine Herausforderungen.

Die okaj zürich möchte hier Jugendarbeitenden, Personen in der Kinder- und Jugendförderung und anderen Akteur*innen Informationen und Hilfestellung bieten und ihre Kommunikationen und Empfehlungen sammeln.

Kommunikation der okaj zürich vom 30.10.2020, ergänzt 3.11.2020

Liebe Mitglieder, liebe Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich

Gerne möchten wir euch über die neusten Massnahmen per 30. Oktober 2020 und unsere Empfehlungen informieren.

Beste Grüsse
okaj zürich

Massnahmen im Überblick:

NATIONAL

Ab 29.10.2020 gelten bundesweit folgende zusätzliche Massnahmen (Medienmitteilung vom 28.10.2020 hier verlinkt) auf unbefristete Zeit:

Einschränkungen

  • In Restaurants & Bars: max. 4 Personen pro Tisch
  • Sperrstunde: 23 Uhr bis 6 Uhr
  • Private Treffen: max. 10 Personen
  • Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten drinnen: max. 15 Personen (mit Maske und Abstand)
  • Ausweitung Maskenpflicht: ausgeweitet auf Aussenbereiche, Schulen ab Sek II und Arbeitsplatz

Schliessungen und Verbote

  • Geschlossen: Discos und Tanzlokale
  • Verboten: Veranstaltung mit mehr als 50 Personen
  • Verboten: Kontaktsportarten, Laien-Chöre, Präsenzunterricht an Hochschulen (nach 2.11.2020)

Gestattet

  • Professionelle Kultur: Proben und Auftritte
  • Professioneller Sport: Trainings und Wettkämpfe

Weiterhin gelten sitzende Konsumationen, Einreise-Quarantäne und Home-Office-Empfehlungen. Hygiene- und Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden, alle Betriebe brauchen weiterhin ein Schutzkonzept.

KANTON ZÜRICH

Der Kanton Zürich kommuniziert aktuell keine weiteren Massnahmen, die für die OKJA und KJF relevant wären (Website hier verlinkt). Gleichwohl gilt weiterhin:

  • Quarantänevorschriften für Rückkehrende gelten auch für Kinder und Jugendliche, welche bei Rückreise aus Risikoländern eine entschuldigte Absenz erhalten.
  • Im Kanton Zürich erstellte und umgesetzte Schutzkonzepte werden weiterhin nicht von den kantonalen Behörden bewilligt, sondern ausschliesslich kontrolliert.

Empfehlungen der okaj zürich:

Auch die letzten nationalen Massnahmen haben Auswirkungen auf die Aktivitäten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der Kinder- und Jugendförderung (KJF). Das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept der OKJA und Kinder- und Jugendförderung ist Stand 2.11.2020 hier verlinkt, die Präzisierungen des BAG-Rechtsdienst per 3.11.2020 findet ihr hier im Ideenpool des DOJ.

Präzisierungen:

  • Ordentlicher Betrieb:
    • Personen bis 15 Jahre: max. 50 Personen, sofern 4m2 pro Person zur Verfügung stehen, sonst entsprechend weniger Personen
    • Personen ab 16 Jahren: max. 15 Personen
  • Öffentliche Veranstaltungen (Konzert, Kinoabend, Theater, ...): max. 50 Personen und 4m2 pro Person, ansonsten entsprechend weniger Personen
    • Bei Veranstaltungen mit Sitzplätzen: jeder 2. Sitz frei bzw. entsprechende Abstände zwischen den Sitzen
  • Flächen innen oder aussen, auf denen sich Anwesende frei bewegen: 4m2 pro Person, ansonsten entsprechend weniger Personen

Weiterhin gültig und ergänzt:

  • Maskenpflicht ab 12 Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt entsprechend auch für die Angebote in den Innenräumen der OKJA und KJF. In den Aussenräumen gilt die Maskenpflicht nur, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.
  • Konsumationen in Restaurants und Bars können nur noch sitzend gemacht werden, ob in Innenräumen oder draussen. Dasselbe gilt auch für die OKJA und KJF. Wenn aufgrund dieser Umstände Konsumationen nicht realisierbar sind, ist ganz auf den Konsum von Essen und Getränken zu verzichten.
  • Empfehlung für Home Office bei Aktivitäten, welche keine Anwesenheit vor Ort voraussetzen.
  • Auch für Angebote der OKJA und KFJ, welche im öffentlichen Raum stattfinden, sind weiterhin Schutzkonzepte zwingend.

Die okaj zürich empfiehlt entsprechend dieser Präzisierungen:

Trotz neuen Einschränkungen ist vieles möglich. Der DOJ/AFAJ und die okaj zürich möchten die Akteur*innen ermutigen, im Rahmen des Möglichen bewährte, aber auch kreative, neue Angebote aufrecht zu erhalten oder zu schaffen. Wie schon im Frühling 2020 empfehlen wir dazu, sowohl die Intensivierung von digitalen Angeboten wie auch aufsuchender/mobiler Aktivitäten im öffentlichen Raum zu prüfen. Jugendarbeitende sollen nach Möglichkeit für die Jugendlichen ansprechbar bleiben für (virtuelle) Einzelgespräche und Beratungen und können erneut Aufklärungsarbeit im öffentlichen Raum leisten. Für die digitale Jugendarbeit empfiehlt sich weiterhin der Leitfaden des DOJ/AFAJ als Orientierungshilfe.

Die okaj zürich lädt die Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung erneut ein, das solidarische Engagement Jugendlicher in ihren Gemeinden sichtbar zu machen. Werden entsprechende Angebote angeboten und/oder reaktiviert, stellt die okaj zürich sie gerne unter #jugendhilft vor (hier Engagements melden).

(Stand: Freitag, 30. Oktober 2020, 16:50 Uhr, ergänzt Dienstag, 3. November 2020, 10:20 Uhr)

Informationen und Hilfestellung

Hier finden Jugendarbeitende, Verantwortliche in der Kinder- und Jugendförderung und weitere Akteur*innen des Kantons Zürich hilfreiche Links und weitere Informationen, um sich in der aktuellen Situation zu orientieren.

Vorlagen und Berichte für die OKJA und KJF

Allgemeine Informationen des DOJ zur Lage, den Lockerungsmassnahmen, den Schutzkonzepten, zu Praxishinweisen und arbeitsrechtlichen Fragen

Rahmenschutzkonzept des DOJ/AFAJ (branchenspezifisch)


Link-Sammlung okaj zürich

(wird regelmässig aktualisiert, kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Ideenpool des Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ)

Weitere nationale Anbietende und Empfehlungen

Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ)

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV/CSAJ)


Jugend hilft

Wir laden alle Jugendarbeitenden, Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendförderung und weitere Akteur*innen des Kantons Zürich ein, die Jugendlichen dabei zu unterstützen, in ihrer Nachbarschaft Hilfe zu leisten, und machen ihr Engagement im Projekt #jugendhilft sichtbar.