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Partizipation

Partizipation bedeutet Mitgestaltung und Teilhabe am gesellschaftlichen Zusammenleben und stärkt Kinder und Jugendliche. Partizipationsprozesse führen dazu, dass sie zu einer ernst zu nehmenden Gruppe werden, die nicht primär durch passive Widerstandsformen ihren Bedürfnissen Gehör verschaffen, sondern sich als Partner*innen für die Mitgestaltung in der Gemeinde anbieten.

PartiZHipation

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die Zukunft gestalten

Mit dem Projekt PartiZHipation zur Kinder- und Jugendpartizipation in den Gemeinden des Kantons Zürich will die kantonale Kinder- und Jugendförderung okaj zürich erreichen, dass die Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf Gemeindeebene thematisiert und die dazugehörigen Strukturen überprüft und bewertet werden. Gemeinsam werden Umsetzungsansätze ausprobiert und sinnvolle Strukturen, Strukturanpassungen und Angebote realisiert.

Begleitet durch die Projektleitung der okaj zürich durchlaufen die teilnehmenden Gemeinden vier Prozessschritte (Standortbestimmung, Workshop, Aktionsplan, Auswertung) und können zusätzliche und optionale Prozess-Bausteine der Projektpartner*innen hinzufügen.

Bei dem Projekt PartiZHipation kooperiert die okaj zürich mit UNICEF Schweiz und Liechtenstein sowie dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ und wird durch die mitinitiierende Stiftung Mercator Schweiz unterstützt.

Jugendparlament Kanton Zürich: seit 2018 in Aktion

Jugendparlamente betreiben unter dem Motto «von der Jugend für die Jugend» Jugendförderung und Jugendpolitik.

Der Regierungsrat hat im November 2017 den Verein «Jugendparlament Kanton Zürich» als kantonales Jugendparlament anerkannt. Seit 2018 finden somit 2 Mal jährlich Jugendparlamentssitzungen im Rathaus Zürich statt, an denen 12- bis 21-jährige Mitglieder des Jugendparlaments und lokale Schülerparlamente teilnehmen können. Nach wie vor unterstützt die okaj zürich den 2015 gegründeten Verein Jugendparlament Kanton Zürich und begleitet diesen nach Bedarf.

Zürcher JugendPolitikTag – Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche in Gemeinde, Kanton und Bund

Am 4. November 2017 fand im Rathaus Zürich der erste Zürcher JugendPolitikTag statt, der einerseits als Kick-off-Event des kantonalen Jugendparlaments galt und andererseits Jugendliche aus dem Kanton Zürich zum Thema Politik sensibilisierte. Jugendliche lernten bei Präsentationen, in Workshops und an Informationsständen verschiedene Möglichkeiten kennen, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Sie konnten dort auch direkt ihre Anliegen ausarbeiten und einbringen sowie mit Politiker*innen diskutieren.

GLOWAL Regional denken, lokal handeln

Kinder und Jugendliche gestalten die Gemeinden mit

Die acht Mitgliedsgemeinden im Glatttalverbund GLOW vernetzen sich innerhalb der AG Jugend (bestehend aus Vertretern der operativen und strategischen Ebene) im Bereich der Kinder- und Jugendförderung. Acht Jahre lang stand das Thema Partizipation im Mittelpunkt der gemeinsamen Bemühungen. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Leitfadeninterviews mit der strategischen und operativen Ebene im Bereich Kinder- und Jugendförderung aller acht GLOW-Gemeinden ergaben, dass die AG Jugend als Austauschgefäss geschätzt wird und beibehalten werden soll. Gleichzeitig zeigte sich, dass ein verstärktes Engagement im Rahmen gemeinsamer Projekte zum Thema Partizipation von den Gemeinden nicht gewünscht ist.

Tag der Kinderrechte: «Gutes Mitreden» heisst aushandeln

Der 20. November steht weltweit im Zeichen der Kinderrechte. In den vergangenen Jahren führte die okaj zürich gemeinsam mit anderen Organisationen eine Sensibilisierungskampagne zu Kinderrechten durch. Im Fokus stand jeweils ein Artikel der UN-Kinderrechtskonvention.

Eidgenössische Jugendsession

Die Eidgenössische Jugendsession ist ein schweizweit anerkannter Anlass, welcher der Jugend in der Schweiz als wertvolle politische Plattform dient. Seit 1991 organisiert die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) die Eidgenössische Jugendsession.

Unterlagen

Die okaj zürich hat zum Thema Partizipation ein Grundlagenpapier erstellt. Es richtet sich an Trägerschaften und Jugendarbeitende. In einfacher, kurzer Form wird alles Notwendige zur Partizipation erklärt und Umsetzungsmöglichkeiten anhand konkreter Beispiele aus der Praxis aufgezeigt.