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Nimm Platz

Öffentliche Räume sind Freiräume. Und Freiräume sind Bildungsräume. Die Fachgruppe JUMOVE möchte mit der Aktion «Nimm Platz» ein Zeichen setzen und auf eine spielerische und frische Art die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus rücken.

Alle Gemeinden des Kantons Zürich und Fachpersonen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sowie der Kinder- und Jugendförderung (KJF) sind eingeladen, an der Aktion «Nimm Platz» teilzunehmen und den öffentlichen Raum aktiv zu beleben.

«Nimm Platz» soll regelmässig stattfinden, geplant ist eine Aktion pro Jahr.

Hashtags

Wir freuen uns, wenn ihr über eure Kanäle über die Aktion berichtet und insbesondere in den sozialen Netzwerken die Hashtags #nimmplatz und #nimmplatz(aktuelles Jahr) für die jeweils aktuelle Aktion verwendet.

Save the Date: Nimm Platz 2023

Nach Nimm Platz ist vor Nimm Platz: 2023 findet die Aktion vom 2. bis 11. Juni 2023 statt. Merkt euch das Zeitfenster vor!

Hintergrund

Für Kinder und Jugendliche sind öffentliche Räume wichtige Bildungsräume und somit ein bedeutender Teil ihrer Lebenswelt. Kinder und Jugendliche haben das Bedürfnis, die räumliche Umwelt in Besitz zu nehmen, ein persönliches Verhältnis zu ihrer Umwelt zu entwickeln, sich mit ihr auseinanderzusetzen und sie sich so auch anzueignen.

Während dieser Auseinandersetzung nutzen Kinder und Jugendliche öffentliche Räume kreativ und selbstbestimmt, machen wichtige Erfahrungen bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen sowie bezüglich Sicherheit und Risiko. Diese lebensweltlichen Orte der Aneignung sind für junge Menschen wichtige Lern- und Begegnungsorte und leisten einen wichtigen Beitrag zur Identitätsentwicklung und beim Übergang in das Erwachsenenalter.

Dieses für die Entwicklung wichtige Verhalten führt bisweilen zu Konflikten mit anderen Menschen, welche sich in denselben Räumen aufhalten. In der Folge kommt es oft zu verstärkter Reglementierung, Kontrolle und Verdrängung im öffentlichen Raum. Dabei gerät in den Hintergrund, dass zu viele Verbote und Reglementierungen die Entwicklung von Eigenverantwortung hemmen und daher einen wichtigen Lernprozess behindern.