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Nimm Platz

Öffentliche Räume sind Freiräume. Und Freiräume sind Bildungsräume. Die Fachgruppe JUMOVE möchte mit der Aktion «Nimm Platz» ein Zeichen setzen und auf eine spielerische und frische Art die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus rücken.
 

Alle Gemeinden des Kantons Zürich und Fachpersonen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sowie der Kinder- und Jugendförderung (KJF) sind eingeladen, an der Aktion «Nimm Platz» teilzunehmen und den öffentlichen Raum aktiv zu beleben. Sie sollen die Aktion zudem nutzen können, um in ihrer eigenen Gemeinde auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie wichtig die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen ist.

«Nimm Platz» findet seit 2018 jährlich mit einer Aktion im Juni statt.

Infomaterial

Info-Flyer «Nimm Platz - Freiräume sind Bildungsräume»

Broschüre Fokus 2020 "Reibungspunkte im öffentlichen Raum"

 

Hashtags

Wir freuen uns, wenn ihr über eure Kanäle über die Aktion berichtet und insbesondere in den sozialen Netzwerken die Hashtags #nimmplatz und #nimmplatz(aktuelles Jahr) für die jeweils aktuelle Aktion verwendet. Zudem gibt es einen "Nimm-Platz"-Sticker, den ihr bei den Instagram-Stories verwenden

 

Nächste Ausführung

Die nächste Nimm Platz-Aktion findet  vom 18. bis 27. Juni 2027 statt.

 

Das war Nimm Platz 2026

Nimm Platz in den Medien

Aktionswoche schafft Platz: Jugend belebt das Zentrum - Nau.ch (Juni 2026)

Nimm Platz – Dietikon schafft Raum für junge Menschen (Juni 2026)

Furttaler: "Wenn der öffentliche Raum zum Wohnzimmer wird" (Juni 2025)

Tele Z: "Wallisellen/ Dübendorf: "Nimm Platz"-Aktion verwandelt Zwicky-Areal in FCZ/GCZ-Derby (25. Juni 2025)

Tages-Anzeiger: "17-Jähriger: «Uns wird der Platz oft weggenommen»" (23. Juni 2025)

Zürcher Oberländer: "Jugendliche in Hittnau haben zu wenig Plätze zum Chillen" (23. Juni 2025)

Jugendradio live: "Nimm Platz"-Aktion mit Radiobus (20. Juni 2025)

Anzeiger von Wallisellen: "Im Outdoor-Wohnzimmer chillen" (19. Juni 2025)

20 Minuten: "Nimm Platz": 33 Zürcher Gemeinden stellen Outdoor-Wohnzimmer auf (8. Juni 2025)

Hintergrund

Für Kinder und Jugendliche sind öffentliche Räume wichtige Bildungsräume und somit ein bedeutender Teil ihrer Lebenswelt. Kinder und Jugendliche haben das Bedürfnis, die räumliche Umwelt in Besitz zu nehmen, ein persönliches Verhältnis zu ihrer Umwelt zu entwickeln, sich mit ihr auseinanderzusetzen und sie sich so auch anzueignen.

Während dieser Auseinandersetzung nutzen Kinder und Jugendliche öffentliche Räume kreativ und selbstbestimmt, machen wichtige Erfahrungen bezüglich ihrer Möglichkeiten und Grenzen sowie bezüglich Sicherheit und Risiko. Diese lebensweltlichen Orte der Aneignung sind für junge Menschen wichtige Lern- und Begegnungsorte und leisten einen wichtigen Beitrag zur Identitätsentwicklung und beim Übergang in das Erwachsenenalter.

Dieses für die Entwicklung wichtige Verhalten führt bisweilen zu Konflikten mit anderen Menschen, welche sich in denselben Räumen aufhalten. In der Folge kommt es oft zu verstärkter Reglementierung, Kontrolle und Verdrängung im öffentlichen Raum. Dabei gerät in den Hintergrund, dass zu viele Verbote und Reglementierungen die Entwicklung von Eigenverantwortung hemmen und daher einen wichtigen Lernprozess behindern.