Am Dienstag, 3. November 2026, führt die okaj zürich erneut eine Behördenschulung für neu gewählte kommunale Behördenmitglieder durch. Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen der Kinder- und Jugendförderung und findet im Jahr der kommunalen Wahlen bereits zum vierten Mal statt. Sie wird in Kooperation mit der Jugendseelsorge der Katholischen Kirche Kanton Zürich und der Reformierten Kirche Kanton Zürich durchgeführt.
Datum: Dienstag, 3. November 2026
Zeit: 08:30–12:00 Uhr (anschliessend Stehlunch)
Ort: Paulus Akademie Zürich, Pfingstweidstrasse 28
Zielpublikum: neu gewählte Behördenmitglieder und Entscheidungsträger*innen sowie Interessierte
Programm:
8.30 Uhr: Grusswörter von Regierungsrätin Jacqueline Fehr und
Reto Grau, Gemeindepräsident Langnau am Albis
9.10 Uhr: Keynote von Martin Biebricher, Co-Leiter Bachelorstudiengang Soziale Arbeit ZHAW und Vorstandsmitglied okaj zürich: «Jugend fördern, Zukunft sichern: Warum Gemeinden vom Potenzial junger Menschen profitieren»
10.20-11.55 Uhr: Parallel Sessions in zwei Durchgängen zu verschiedenen Themen, via Anmeldeformular buchbar
Übersicht Parallel Sessions
Durchgang 1:
10.20-11.05 Uhr
Durchgang 2:
11.10-11.55 Uhr
Parallel Session 1: Interessensvertretung für und Verankerung der Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde mit Nationalrat Philipp Kutter und Aurel Greter
Der Nationalrat und langjährige Wädenswiler Stadtpräsident Philipp Kutter und der Organisationsberater Aurel Greter gehen den Fragen nach, weshalb es sich für kleine bis mittelgrosse Gemeinden lohnt, eine gelingende Interessensvertretung für Kinder- und Jugendförderung zu etablieren und wie eine Zusammenarbeit zwischen Politik und Fachpersonen in der Verwaltung gelingen kann.
Parallel Session 2: Rahmenbedingungen und Grundlagen Offene Kirchliche Jugendarbeit (OKJ) und die Unterschiede zur kommunalen Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Der Jugendseelsorge Zürich ist es ein Anliegen, Behördenmitglieder zum Thema Kinder- und Jugendförderung zu sensibilisieren und ein Bewusstsein zu schaffen, dass auch Kirchenpflegen eine Ressource für Kinder und Jugendliche sind, und sie die Fachpersonen der Jugendarbeit in ihrer Pfarrei bestens in deren Arbeit unterstützen können.
Parallel Session 3: Leitfaden für kommunale Kinder- und Jugendkommissionen am Beispiel des Kantons Luzern
Martin Ineichen, Coach, Supervisor und Organisationsberater zeigt auf, was die Grundlagen, Aufgaben und Kompetenzen einer kommunalen Kinder- und Jugendkommission sind. Er bringt anhand eines Leitfadens aus dem Kanton Luzern Good-Practice-Beispiele, um die Funktionen und Mechanismen solcher Kommissionen zu verstehen.
Parallel Session 4: Zeitgemässe Arbeitsbedingungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Lea Hofmann, Projektleiterin Kinder- und Jugendförderung vom Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz DOJ gibt Einblicke in die vor kurzem veröffentlichten Standards und Empfehlungen zu zeitgemässen Arbeitsbedingungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie zeigt die wichtigsten Eckpunkte hinsichtlich Anstellungsbedingungen, Personalgewinnung und Qualitätssicherung auf.
